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Hochbeet anlegen und bepflanzen: Die besten Tipps

 

Dass ein  Hochbeet mit einer Nord-Süd-Richtung  angelegt werden sollte, ist wohl schon den meisten Hobby-Gärtnern bekannt, da so der Lauf der Sonne bestens für den Wachstum und das Gedeihen der Pflanzen genutzt werden kann. Es ist auch kein Geheimnis mehr, dass ein Hochbeet nach rund sechs Jahren ausgedient hat, da die Befüllung des Hochbeetes bis dahin nahezu vollständig verrottet ist. Aber es gibt noch eine ganze Menge nützlicher Tipps rund um Bauweise, Optik und Bepflanzung, die dabei helfen können, das ergonomisch wertvolle Hochbeet zu einer wahren Attraktion für den Garten reifen zu lassen...

 

Optische Vorzüge können durch Naturstein generiert werden

 

Ein Hochbeet kann vorzugsweise im Herbst oder im Frühjahr angelegt werden. Da die Optik oftmals auch eine entscheidende Rolle spielt, sollte das verwendete Material den eigenen Geschmack widerspiegeln. Wenn die Entscheidung dabei auf das Naturprodukt Holz fällt, stellen Vierkant-Rundhölzer sowie Bretter aus Lärche oder Fichte die beste Alternative dar. Um eine vorzeitige Verrottung des Holzes zu vermeiden, ist es empfehlenswert, das Holz mit einem Imprägnierschutz zu behandeln. Mit Ziegeln oder Naturstein lässt sich die Optik noch einmal auflockern. Immer öfter kommen jetzt auch mit Steinen befüllte Drahtkörbe, die so genannten Gabionen, zum Einsatz. Selbst Bausätze aus Kunststoff, die in vielen Baumärkten erhältlich sind, können zum Anlegen eines Hochbeets verwendet werden. Allerdings ist die Gefahr groß, dass Gartengeräte während der Arbeit abrutschen und Kratzspuren oder andere Beschädigungen hinterlassen. Dies sollte schon bei der Kaufentscheidung mit berücksichtigt werden. Eine große Auswahl an hochwertigen Gartengeräten bietet z.B. dasVerbraucherportal Geizkragen.de.

 

Drahtgeflecht sollte nicht zu feinmaschig angelegt werden

 

Mit Hilfe verschiedener Gartengeräte kann der Grundriss des Hochbeetes ausgestochen werden; eine Tiefe von etwa 25 bis 40 cm reicht dabei vollkommen aus. Grobmaschiges Drahtgeflecht sollte anschließend auf dem Boden ausgelegt und später auch an den Innenwänden entlang hoch gezogen werden. So werden die unliebsamen Maulwürfe und Wühlmäuse von einem Besuch des Beetes abgehalten. Der Drahtzaun sollte aber keineswegs zu feinmaschig sein, da ansonsten beispielsweise die willkommenen Regenwürmer keinen Durchschlupf finden. Über den am Boden befindlichen Drahtzaun gehören immer geeignete Drainagematerialien wie Blähton oder Kies; in Ausnahmefällen können auch Tonscherben verwendet werden. Ein im Gartenhandel erhältlicher Pflanzenvlies bildet dann die nächste Schicht. Wenn anschließend die Erde eingefüllt wurde, sollte zu guter Letzt das Hochbeet mit einer Schicht Humus oder Kompost bestreut werden. Vorteilhaft ist es, dass mittels verschiedener Gartengeräte diese oben aufliegende Schicht (im Idealfall etwa zehn Zentimeter) in die Erde eingearbeitet wird.

 

Attraktive Blütenpracht durch Etagen-Anordnung

 

Wer eine wahre Blütenpracht vom Frühling bis in den Spätsommer erleben möchte, sollte ab April frühblühende Sommerpflanzen in das Hochbeet einpflanzen. Ranunkeln, Steinkraut, Margeriten und Veilchen eigenen sich hierfür besonders. Ebenfalls der Blütenpracht zu Gute kommt ein Bepflanzen nach Etagen-Muster: Ganz vorne könnten Veilchen blühen, dahinter knallgelbe Narzissen die Blicke auf sich ziehen und schließlich hochgewachsene rote Tulpen ein kontrastreiches Farbenspiel unterstützen. Wachsen dabei die Veilchen zu schnell, kann mit einem expliziten Beschneiden für dichteres Wachstum gesorgt werden. Eine effektive Bepflanzung sollte prinzipiell stets mit Starkzehrern wie Tomaten, Paprika und Zucchini starten, da der Boden dann noch reichhaltig Nährstoffe bietet. Des Weiteren sind Sellerie, verschiedene Kräuter in Mischkultur, Gurken oder Lauch für die Erstbepflanzung im ersten Jahr nach Errichtung des Hochbeetes bestens verwendbar. Mit dem Anbau von Schwachzehrern wie Salat oder Spinat sollte demgegenüber erst etwa im dritten Jahr begonnen werden.

 


Wie Sie mit Heilpflanzen aus dem eigenen Garten Beschwerden lindern

Der eigene Garten eignet sich wunderbar um Heilkräuter anzupflanzen. Diese geben nicht nur dem Essen einen herrlichen Geschmack und kommen als Tee zum Einsatz, sondern haben auch eine gesundheitsfördernde Wirkung.

Bekannte Gartenkräuter und ihre Wirkung

Das bekannteste Kraut ist die Petersilie, die nicht nur belebend wirkt, sondern auch die Verdauung fördert und gegen Menstruationsbeschwerden helfen kann. Schnittlauch ist, wie viele andere Kräuter, im Frühling am wertvollsten, wenn er Frühjahrsmüdigkeit vertreibt, das Blut reinigt und Vitamin C liefert. Schnittlauch kann den Appetit fördern und gegen Blähungen helfen. Genau wie auch Petersilie kann er zur Blutdrucksenkung verwendet werden. Die größte Stärke des Thymians liegt in der positiven Wirkung auf die Atmungsorgane, weswegen er als Tee sehr nützlich ist, denn der Anwender atmet dadurch auch den wohltuenden Dampf ein. Beim Tee aufgießen achten Sie bitte darauf, dass das Wasser nach dem Kochen einige Minuten abkühlt, um die ätherischen Öle in den Heilpflanzen nicht zu zerstören.

Unkräuter sind Heilpflanzen

Zahlreiche, als Unkraut in Verruf geratene, Pflanzen wie
Brennessel, Giersch oder Vogelmiere haben eine heilende Wirkung. Erstgenannte Pflanze wirkt blutreinigend, blutbildend und blutstillend. Außerdem kann sie den Stoffwechsel fördern, Menstruationsbeschwerden lindern, gegen Appetitlosigkeit helfen und den Blutdruck senken. Giersch kommt bei Gicht und Rheuma zum Einsatz und kann außerdem beruhigend, verdauungsfördernd und entzündungshemmend wirken. Aus Vogelmiere lassen sich leckere Salate zubereiten, die Verdauung und den Stoffwechsel anregen. Sie kann bei Geschwüren, Ekzemen und Pickeln helfen.

Kosten für den Anbau

Die Kosten, um Heilpflanzen im eigenen Garten anbauen zu können, sind sehr gering. Die meisten Heilkräuter sind sehr pflegeleicht und mögen gern karge, sandige Böden. Ihre Gieß-Bedürfnisse sind verschieden. Wichtige Informationen rund um dieses Thema finden Sie
hier. Thymian zum Beispiel braucht sehr wenig Wasser. Petersilie und Schnittlauch verträgt gerne mehr Flüssigkeit. Staunässe sollte vermieden werden. Eine extra Düngung ist bei den meisten Gartenkräutern nicht notwendig. Saatgut gibt es im Handel für wenige Cents zu kaufen. Achten Sie auf die Pflanzanleitung.

 

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