Holzterrassen- Terrassenholz am besten eine gute Holzterrasse

So sollten Sie beraten werden wenn Sie Harthölzer für Ihre Holzterrasse einkaufen!

 

Die Frage ist nicht was für eine Holzwahl, sofern dies auch ein wichtiger Aspeckt ist, die Frage ist grundsätzlich wie verarbeite ich welches Holz für welchen Zweck mit welcher Holzfeuchte. Dehalb gilt: Schalten Sie selbst Ihren Menschenverstand ein und achten Sie auf eine fachliche Beratung! 

(IPE/ Cumaru etc. Zum Umgang mit schweren Harthölzern)

 

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Was es bei Cumarú, Jatobá, Massaranduba, Itaúba, Ipê & Co. zu beachten gilt

Harthölzer: Herausforderung für die Sägen

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Schwere Harthölzer - schon der Begriff deutet darauf hin - stellen beim Sägen besondere Anforderungen.Vor allem dann, wenn länger abgelagertes Holz verarbeitet wird. Wie sollten Sie konkretvorgehen, um qualitativ gute Ergebnisse zu erzielen? Wir empfehlen Ihnen, immer darauf zu achten,dass die Sägeblätter wirklich gut geschärft sind. Falls möglich, entscheiden Sie sich für mit Hartmetalloder Stellite bestückte Sägen. Achten Sie besonders bei Längsschnitten darauf, dass die Schränkungoder die Zahnbreite ausreichend ist. Für die Säge bedeutet die Bearbeitung solcher Hölzerwahre Schwerarbeit. Stellen Sie daher unbedingt eine ausreichende Kühlung der Sägeblätter sicher.Wichtig ist überdies ein nicht zu langsamer, aber gleichmäßiger Vorschub, denn ansonsten könnenBrandspuren am Holz entstehen. Sie haben weitere Fragen, wünschen fachmännische Unterstützung?Sprechen Sie uns einfach an. Sehr viele der für den Zuschnitt erforderlichen Säge- und Kappschnittekönnen wir für Sie ausführen.
 

Bohren: Auf niedrige Drehzahl achten

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Was für das Sägen gilt, trifft gleichermaßen auch auf das Bohren zu: Harthölzer lassen sich schwerbearbeiten. Falls für Sie ein Bohrlochdurchmesser von bis zu 10 mm ausreichend erscheint, werdenmit gut geschärften handelsüblichen HSS-Spiralbohrern befriedigende Ergebnisse erzielt. Bei größeren Bohrlochdurchmessern empfehlen wir Ihnen Schlangenbohrer der Firma Schlagring. Wichtig ist eine ausreichende Kühlung des Bohrers.
Drehen Sie daher bei tieferen Löchern den Bohrer zwischendurchimmer mal wieder zurück. Während das Gerät abkühlt, können Sie die Späne entfernen. AchtenSie beim Bohren darüber hinaus auf eine niedrige Drehzahl.

Hobeln mit Augenmaß bei einer Holzterrasse

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Grundsätzlich sollte der Spanabhub sehr gering eingestellt werden, selbst wenn dies mehrere Durchgängenotwendig macht. Mitunter kommt es zu leichten Rauhheiten an der Oberfläche. Dies ist eineFolge der Wechseldrehwüchsigkeit und kann am besten durch Schleifen beseitig werden.

Lagerung: Austrocknung vorbeugen

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Normalerweise werden schwere Harthölzer ungetrocknet geliefert.
Da sie sehr wetterfest sind, ist gegen eine Lagerung im Freien im Grunde nichts einzuwenden.
Doch bedenken Sie: Bei direkter Sonneneinstrahlungund längerer Lagerung kann es zu Trockenrissen und eventuell zu Verzug kommen.Unser Tipp: Schützen Sie die Hölzer durch eine einfache Abdeckung. Lagern Sie das Holz unter einem Dach, sollten Sie auf eine gute Umlüftung achten.
Denn die Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Hallen erweist sich in der Regel als zu niedrig.
Die Folge: Das Holz trocknet zu schnell aus - es kann zuSchäden kommen.
Bei Paketen ohne Stapelleisten bildet sich vor allem im Sommerhalbjahr bisweilenSchimmel. Stapelleisten machen insbesondere bei einer Zwischenlagerung Sinn.
Dabei sollten dieStapelleisten in einem Abstand von maximal 60 cm und exakt übereinander liegen. An den Paketendenmüssen ebenfalls Stapelleisten liegen. Erstreckt sich die Zwischenlagerung über einen längerenZeitraum, sollten Sie die Hirnenden mit Wachs/Paraffin einstreichen. Dadurch beugen Sie einer zuschnellen Austrocknung vor.

Verbindungsmittel: Edelstahl bevorzugt

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Bewährt haben sich aus unserer Erfahrung Verbindungsmittel aus Edelstahl, idealerweise V4A.
Handelt es sich um Belagsbohlen, wie sie zum Beispiel für Terrassenböden verwendet werden, so empfehlen wir Ihnen bis zu einer Belagsstärke von 25 mm sogenannte Spaxschrauben mit einem Durchmesser nicht unter 5 mm.
Möchten Sie jedoch stärkere Belagsbohlen verarbeiten, sollten Sie Schlüsselschrauben DIN 571 verwenden.
Achten Sie darauf, dass bei einem Schraubendurchmesserunter 12 mm die Köpfe nicht abdrehen.
Unser Tipp: Tauchen Sie bei der Verwendung von Schlüsselschraubenoder Belagsschrauben die Schraubenspitzen kurz in Fett.
Das erleichert das Eindrehen.Für Belagsschrauben sollten Sie den Belag im Nenndurchmesser der Schraube vorbohren. Die Löcherder Unterkonstruktion bohren Sie mit 1 bis 2 mm Unterdurchmesser vor.
 
Bei größeren Bolzenverbindungenorientieren Sie sich am Nenndurchmesser der Schraube. Falls es die Konstruktion erlaubt,rechnen Sie 1 mm Übermaß hinzu. Nachdem Sie vorgebohrt haben, sollten Sie schnell zur Tatschreiten und möglichst rasch verschrauben.
 
Denn wenn Sie sich zu lange Zeit lassen, können unter Umständen die Verbindungen nicht mehr passen. Holz "arbeitet" eben. Von galvanisch verzinkten Verbindungsmitteln raten wir ab. Die Schutzschicht aus Zink ist sehr dünn.
 
Die Inhaltsstoffe einigerHölzer können diese dünne Oberfläche angreifen. In der Konsequenz ist mit einer schnellen Korrosionzu rechnen. Entscheiden Sie sich für eine Nagelverbindung, so müssen Sie generell vorbohren.

Anstrich - pro und contra

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Am besten geeignet zum Anstrich der Hölzer sind handelsübliche, offenporige Lasuren oder Öle. Unser Praxistipp: Lasuren bzw. Öle mit dunkleren Farbtönen schützen länger vor der so genannten Vergrauung.Hingegen kommt es unter schwarzen oder fast schwarzen Anstrichen oft zu Rissen. Grund:Die Hölzer heizen sich unter der Sonne stärker auf und trocknen dadurch schneller aus.
Bei einemweißen Anstrich sollten Sie mit einem Sperrgrund vorstreichen. Dadurch verhindern Sie, dass Farbpigmente durchschlagen.
Inhaltsstoffreiche Hölzer, wie zum Beispiel Ipe, dürfen wegen der intensiv auswaschenden Farbpigmente auf keinen Fall hell oder weiß gestrichen werden. Vor dem Anstrich überzeugen Sie sich bitte, dass die Holzoberfläche wirklich trocken und staubfrei ist.
 
Doch erscheint der Anstrich überhaupt notwendig?
Klare Antwort: nein!
 
Er dient vor allem optischen Ansprüchen.
Schwere Harthölzer sind von Natur aus sehr dauerhaft.
Werden sie nicht gestrichen, nehmen sie imLaufe der Jahre einen Grau- bzw. Silberton an. An der Qualität des Holzes ändert sich dadurch abernichts.
Sollten Sie jedoch die Hölzer einmal gestrichen haben, müssen sie diese Arbeit jedes Jahrwiederholen.
Ansonsten wird das Holz durch die zurückbleibenden Farbreste sehr fleckig. Nicht gestrichenesund im Laufe der Zeit vergrautes Holz lässt sich einfach mit einem Dampfstrahler behandeln.
Es sieht danach fast aus wie neu.
 
Allerdings sollte man diese Methode nicht allzuoft anwenden,denn durch den Hochdruckreiniger wird immer etwas Holz von der Oberfläche abgetragen.

Metallkontakt hinterlässt oft schwarze Flecken bei einer Holzterrasse

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Der Kontakt mit ungeschütztem Stahl hinterlässt bei allen unseren schweren Harthölzern in der Regelschwarze Flecken. Auch verzinkte Stahlteile können zu diesem Effekt führen, da die Verzinkung vonden Inhaltsstoffen der meisten Hölzer angegriffen wird.

Trocknung von Harthölzern

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Hier gelten folgende Einschränkungen: Unsere schweren Harthölzer mit einem Rohgewicht von mehrals 850 Kilogramm pro Kubikmeter (bei 12-15 Prozent Holzfeuchte) können wir nur bis zu einer Stärkevon maximal 26 Millimeter künstlich trocknen. Eine Ausnahme macht in dieser Hinsicht Jatobá.Dieses Holz lässt sich selbst in dickeren Dimensionen noch mit vertretbaren Ergebnissen künstlichtrocknen. Allerdings können diese dickeren Dimensionen nicht wie für den Innenbereich üblich auf8-10 Prozent Holzfeuchte getrocknet werden, sondern maximal auf 12-14 Prozent.
Bei einer Anwendung im Innenbereich sollten Sie daher Trocknungsschwund und eine mögliche Haarrissbildungein kalkulieren.
Möchten Sie hingegen das Holz in Außenbereichen verwenden, können Sie auf eine künstlicheTrocknung verzichten. Sofern nichts anderes vereinbart wird, liefern wir Holz aus Frischeinschnitt mit einer Vortrocknung an der Luft von durchschnittlich drei Monaten. Dann weist es noch eine Holzfeuchtigkeit von rund 40-50 Prozent auf. Danach setzt die natürliche Trocknung ein, die bei einer Außenverwendung je nach Jahreszeit bei rund 16-18 Prozent liegt. Unterhalb des Fasersättigungspunktes,der je nach Holzart zwischen 20-30 Prozent ausmacht, müssen Sie mit etwas Trocknungsschwundrechnen. Dieser liegt bei unseren schweren Harthölzern zwischen 0,3-0,4 Prozent beiAbnahme der Holzfeuchtigkeit um ein Prozent. Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise in unseren Holzartenmerkblättern und berücksichtigen Sie diesen Schwund bei Ihren Planungen. Wenn Sie alsozum Beispiel Belagsbohlen beim Einbau dicht an dicht legen (vorher unbedingt die Holzfeuchtigkeitmessen) erhalten Sie automatisch nach dem Nachtrocknen des Holzes die gewünschte Fuge. Sofernsich in der Trocknungsperiode an der Oberfläche des Holzes kleine Risse bilden, braucht Sie dies nichtzu beunruhigen. Denn sobald das Holz wieder etwas feuchter wird, schließen sich diese Risse. Vorallem bei den Holzarten Massaranduba, Muiracatiara und Itaúba treten diese Risse häufig auf. Bei Cumarú, Ipè, Jatobá und Piquia ist dieser Effekt hingegen seltener zu beobachten. Unser Praxistipp: Verringern Sie die Riss- und Verzugsgefahr, indem sie das Holz schon in den Wintermonaten einbauen.So kann es bis zur wärmeren und niederschlagärmeren Jahreszeit schon langsam vortrocknen.

Welche Holzart eignet sich wofür?

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Wichtige Informationen hierzu finden Sie in unseren Holzartenmerkblättern und -tabellen.

Konstruktiver Holzschutz für höhere "Lebenserwartung"

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Nichts ist für die Ewigkeit geschaffen. Selbst extrem dauerhafte Harthölzer nicht. Die "Lebenserwartung"eines Bauwerks aus Holz lässt sich aber erheblich verlängern, wenn Sie die Regeln des konstruktivenHolzschutzes beachten. Ein Beispiel: Sie gestalten die Konstruktion so, dass Regenwassermöglichst leicht wieder abfließen kann. Dadurch wird Staunässe vermieden.

Splitter: Wenn was unter die Haut geh

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Was tun, wenn Sie sich bei der Verarbeitung dieser Hölzer einen Splitter in die Haut ziehen? Wichtigist, dass Sie den Fremdkörper schnell, aber vorsichtig entfernen. Ebenso wie bei imprägnierten Hölzernkönnen sonst unangenehme Entzündungen entstehen. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, beider Bearbeitung stets Arbeitshandschuhe zu tragen.

Wichtiger Hinweis

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All diese Informationen haben wir nach bestem Wissen und Gewissen erstellt.
Sie erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Auch kann es im Einzelfall zu Abweichungen kommen, so dass unsere Empfehlungen nicht generell zutreffen müssen.
Für weitere Informationen über die einzelnen Holzarten empfehlen wir Ihnen unsere Holzartenmerkblätter.
Diese können Sie gern jederzeit beiuns anfordern. Noch schneller geht's im Internet: Laden Sie sich die Merkblätter einfach von unserer Homepage herunter.

Fachmännische Beratung rund ums Holz

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Sie haben weitere Fragen, wünschen individuelle Informationen?
 
Bitte rufen Sie uns an. Wir stehen Ihnen gerne mit unserer langjährigen Kompetenz in Sachen Harthölzer für den Außenbereich zur Verfügung.
 

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