Holzterrassen- Verlegetipps / Verlegeanleitung Terrassenholz

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Unser Tipp für eine Sichverschraubte Holzterrassez.B Cumaru - IPE

Bitte Beachten Sie auch unsere Tipps für eine nicht sichtbar verschraubte Holzterrasse!  

Für Riffeldielen, Balkon- und Terrassenbeläge gibt es keine Produktnormen und/oder Verarbeitungsrichtlinien in Form von DIN- oder EN-Normen. Damit Sie lange Freude an Ihrer Konstruktion haben, beachten Sie bitte folgende Aufbau- und Anwendungsempfehlungen:

 

  • Der Untergrund sollte ausreichend stabil, eben und tragfähig sein. Beim Aufbau über unbefestigtem Boden bietet sich das Auslegen eines schwarzen Wurzelvlieses an, um Unkrautwuchs unterhalb der Terrasse zu vermeiden.
  • Die Unterkonstruktion ist so stark zu dimensionieren, dass sie dem natürlichen Bewegungsbestreben (Drehen, Quellen und Schwinden) der Deckbretter standhält und zur Aufnahme entsprechend großer Schrauben geeignet ist.

  • Hartholzbeläge sollten auf einer Hartholzunterkonstruktion, möglichst aus der gleichen oder mit ähnlichen Eigenschaften versehenen Holzart, verbaut werden. Unterkonstruktionen aus z.B. kesseldruckimprägnierter Kiefer können oft nicht den Verwindungskräften der Hartholz-Deckbretter entgegenwirken, d.h., es könnte zum Ausreißen der Schrauben aus der Unterkonstruk-tion kommen.

  • Die Abstände zwischen den Auflagen sollten, je nach Dielenstärke, 45 - 100 cm nicht überschreiten. Die kurzen Lagerabstände stellen sicher, dass dem quell- und schwindungsbedingten Bewegungsbestreben einzelner Dielen entgegengewirkt werden kann und die Fläche möglichst eben und stolperkantenfrei bleibt.

  • Für leichtes Gefälle in Profilrichtung (Dielen) sorgen, damit Wasser ablaufen kann (ist bei Harthölzern der Dauerhaftigkeitsklasse 1 nicht zwingend erforderlich).

  • Jedes Brett ist auf der Breite mit mindestens zwei Edelstahlschrauben auf der Unterkonstruktion zu befestigen (vorbohren!). Die Schrauben sollten die 2,5 - 3fache Länge der Dielenstärke haben. Der Abstand der Schrauben zu den Kopfenden der Dielen sollte ca. 10 cm betragen.

  • Beim Verlegen von Hartholzdielen empfehlen wir einen Abstand von 3 - 5 mm zwischen den Dielen. Beim Einstellen auf die Umgebungsfeuchte schwinden die Dielen meist noch in der Breite, so dass sich die Fugenbreite dann noch etwas vergrößern wird.

  • Die Brettenden sind werkseitig mit einer wachs- bzw. paraffinartigen Lösung behandelt, um Rissbildungen vorzubeugen. Nach dem eventuell erforderlichen Holzzuschnitt kann dieser Schutz mit geeigneten witterungsresistenten, filmbildenden Mitteln (z.B. mit Paraffin) wieder hergestellt werden.

  • Bei vielen Harthölzern kann es zu Auswaschungen (z.B. bei Regen) von Holzinhaltsstoffen kommen. Daher ist, besonders wenn das Wasser Kontakt zu angrenzenden Bauteilen haben könnte (z.B. bei Balkonen, Dachterrassen, etc.), für eine regulierte Entwässerung (z.B. über Rinne, Gully) zu sorgen. Anderenfalls kann es zu unangenehmen Verschmutzungen (z.B. an Fassaden, Stahlkonstruktionen, u.a.) kommen, die neben den Holzinhaltsstoffen auch durch gelösten Oberflächenschmutz entstehen können.

  • Um die jahreszeitlich bedingten Schwind- und Quellvorgänge zu reduzieren, kann man eine Oberflächenbehandlung mit wasserabweisenden Mitteln (z.B. für Harthölzer geeignete Öle) durchführen. Diese verzögern u.U. auch den natürlichen Vergrauungsprozess, bei dem das Holz mit der Zeit eine silbergraue Patina erhält. Harthölzer der Dauerhaftigkeitsklasse 1 können aber auch problemlos ohne Anstrich im Freien verbaut werden.

  • Staunässe sollte grundsätzlich vermieden werden. Dies gilt sowohl für die Auflagepunkte der Hölzer, als auch bei der späteren Nutzung der Fläche, z.B. unter Blumenkübeln, Sonnenschirmständern und anderen flächigen Gegenständen. Ergänzend sollte, je nach Erfordernis, mehrmals im Jahr mit einem harten Besen die Oberfläche gründlich gefegt werden. Alternativ können Harthölzer auch vorsichtig gleichmäßig mit einem Hochdruckreiniger (ohne Chemiezusatz) abgestrahlt werden, wobei vorher ein erster Test an einer unauffälligen Stelle stattfinden sollte.
Ihr Komplettdienstleister für den Gartenumbau in Rutesheim.

 

 

Verlegetipps Veregeanleitung Terrassenholz Holzterrasse, Holzterasse für z.B IPE, Cumaru und andere Harthölzer Schradi Stuttgart Karlsruhe (Druckansicht)