Glossar Erklärung von Begriffen im Garten- und Landschaftsbau

Gesteine

Quarzporphyr

QuarzporphyrGemengteile: Als erkennbare Gemengteile finden sich vor allem die Minerale Quarz, Feldspat und Biotit. Eine feinstkörnige Grundmasse ist vorhanden.
Struktur: Die relative Korngröße wird bei diesem Gestein als porphyrisch bezeichnet. Gröbere Körner (zumeist rosafarbene Feldspäte und milchig-graue Quarze) stecken in einer feinstkörnigen Masse, in der keine einzelnen Körner erkennbar sind. Die absolute Größe der Quarze und Feldspäte liegen im mittelkörnigen Bereich, die Biotite sind als feinkörnig anzusprechen. Bei diesem Gestein können alle Mineralphasen idiomorph ausgebildet werden, was im Falle des Quarzes eine große Ausnahme darstellt. Der Verband ist mittelbar fest (siehe Anmerkung am Schluß).
Textur: Die Raumanordnung ist richtungslos bei lückenloser Raumausfüllung.
Klassifikation: Das Gestein aus der Hauptgruppe der Magmatite gehört zu den vulkanischen Gesteinen.
Anmerkung: Der Quarzporphyr stellt ein erdgeschichtlich altes Gestein aus dem Perm dar. Das heutige Äquivalent, der Rhyolith, besteht in seiner Grundmasse aus vulkanischem Glas (daher mittelbarer Kornverband). Da Glas aber über lange Zeit nicht stabil ist und auskristallisiert, besteht die Grundmasse des Quarzporphyr nicht aus Glas, sondern aus feinstkörnigen Mineralphasen.

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