Glossar Erklärung von Begriffen im Garten- und Landschaftsbau

Pflanzen

Prunus laurocerasus (Kirschlorbeer)

Prunus laurocerasus (Kirschlorbeer)Lorbeer hat vor allem als formale Kübelpflanze Bedeutung. Auf Grund seiner Schnittverträglichkeit wird er als Kugel, Säule, Pyramide oder als Hochstamm gezogen. Daß für solche Kunstwerke hohe Preise verlangt werden, wundert nicht, zieht man die jahrelange Mühe ins Kalkül, die es braucht, diese ausgesprochen langsamwachsenden Gewächse zu formen. Aber auch als natürlich gewachsener Busch wirkt der Lorbeer ekorativ. Dabei ist er pflegeleicht und muß wegen seiner Frosthärte nur kurze Zeit ins Winterquartier.




Der Lorbeer gehört zu den ältesten bekannten Kübelpflanzen. Zu Hause ist der immergrüne Strauch im Mittelmeergebiet, wo er vor allem die warmen, luftfeuchten Küstenregionen besiedelt. Seine aromatischen Blätter, die man als Küchengewürz verwenden kann, sind fest und ledrig. Die unscheinberen gelben Blüten sitzen in den Blattachseln und erscheinen von März bis Mai.

Erde:
Sie sollte humos und nährstoffreich sein. Geeignet ist eine Mischung aus Kompost und Gartenerde zu gleichen Teilen oder eine gute Fertigerde.

Düngen:
Von April bis August in zweiwöchigem Rhythmus mit Volldüngerlösung gießen.

Sorten:
Als Kübelpflanze hält man nur die Art Laurus nobilis.

Winter:
Ideal ist ein heller Platz mit Temperaturen zwischen 0 und 10 Grad. Räumt man erst ein, wenn Dauerfrost droht, genügt auch ein kühler Keller oder eine Garage. Lorbeer gehört zu den wenigen Kübelpflanzen, die Fröste bis zu minus 10 Grad aushalten und deshalb nur für kurze Zeit ins Winterquartier müssen.

Standort:
Geeignet sind sonnige bis halbschattige Plätze.

Gießen:
Lorbeersträucher sollten immer leicht feucht gehalten werden. Vor allem zur Austriebszeit darf der Wurzelballen nicht austrocknen, die jungen Blätter und Triebe reagieren darauf empfindlich und erholen sich meistens nicht mehr.

Pflege:
Gelegentliches Abbrausen mit einem scharfen Wasserstrahl bekommt dem Lorbeer gut und vertreibt Läuse. Auf Schildlausbefall sollte man regelmäßig kontrollieren. Ansonsten sind die Sträucher unempfindlich und wenig pflegeintensiv.

Schnitt:
Hochstämmchen und Pyramiden werden im März in Form geschnitten. Zusätzlich sollte man regelmäßig die Spitzen der jungen Triebe auskneifen, um gut verzweigte, dichte Pflanzen zu erhalten. Auch natürlich gewachsenen Büschen schadet es nicht, wenn man sie etwas einkürzt. Sie bleiben dadurch üppig belaubt.

Vermehrung:
Durch Kopfstecklinge vom Frühjahr bis zum Sommer. Bis sich Wurzeln entwickelt haben, können einige Wochen vergehen.


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